Dienstag, 24. November 2015

Hello, Washington D.C. !

Hallo ihr Lieben, 

für mich und meine liebe Sophia ging es von Freitag, den 20. bis Montag, den 23. November mit dem Zug nach Washington D.C.
Wir haben uns vorab eine kleine aber feine AirBnB Wohnung gebucht, die ziemlich zentral und in der Nähe einer U-Bahn Station lag. Apropos U-Bahn -diese befindet sich tief in der Erde und um dort hin zu kommen muss man mit ewig langen Rolltreppen fahren.



Erstes Mal AirBnB und ich bin sehr zufrieden
Wir kamen spät abends am Freitag in Washington an, haben in einem kleinen Supermarkt ein paar Leckereien für's Frühstück gekauft und sind dann nur noch in Bett gegangen. 

Samstag war unser super Touri-Tag :D Angefangen haben wir mit einer sehr interessanten Führung durch das Capitol. Dort angekommen waren wir etwas enttäuscht, denn sowohl Außen als auch Innen waren Bauarbeiten, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. In der Führung wurde uns Einiges zu der Erbauung und der Entwicklung des Gebäudes erzählt. Über die verschiedenen Präsidenten und die Statuen hat man viele Informationen erhalten.


1. Stop - United States Capitol
Leider konnten wir sowohl von Außen..
...als auch von Innen das Capitol nicht in seiner vollen Pracht begutachten :D
Viele Leute die dem Land gedient haben sind in Form von Statuen verewigt
Danach wollten wir die National Mall erkunden gehen. Gesagt - getan. Von weitem konnte man natürlich schon das Washington Monument sehen. Dort sind wir dann auch hin gelaufen. 


Washington Monument
Danach haben wir uns auf die Suche nach dem Weißen Haus gemacht. Diese Suche erwies sich schwerer als gedacht. Nach einigen Umwegen haben wir es dann gefunden. Wir standen vor dem Zaun, schauten uns gegenseitig an und meinten nur "Ist das deren Ernst?" :D Wir haben ein viel größeres Gebäude erwartet für DEN Präsidenten der USA. Nach dem ein oder anderen Bild bzw. Selfie ging es dann weiter. 


Das Weiße Haus
Das Standard Bild vor dem Weißen Haus 
Vorbei am Vietnam Veterans Memorial ging es dann zum berühmten Lincoln Memorial. Von dort aus hatte man auch noch mal eine super Sicht auf das Washington Monument. 


Vietnam Veteran Memorial
..zum Gedenken der vielen Opfer
Guten Tag, Herr Lincoln ;)

Auf dem Rückweg haben wir uns das Korean War Veterans Memorial und das Memorial zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg angesehen. 
Weil es dann langsam dunkel und kalt wurde beschlossen wir was essen zu gehen. Nach einem kleinen Fußmarsch saßen wir mit leckerer (Salami Funghi :D) Pizza bei Vapiano und haben den Abend ausklingen lassen. Zuhause angekommen haben wir noch einen Film (anfangen) zu schauen und sind dann erschöpft eingeschlafen. 


Korean War Veterans Memorial 
World War II Meomorial
Unser wohlverdientes Abendessen
Für Sonntag haben wir uns vorgenommen erst einmal auszuschlafen und uns dann in die Bahn zum Holocaust Museum zu setzten. Dort angekommen haben wir zunächst eine Identification Card bekommen. 
Diese war aufgebaut wie ein Reisepass und gehörte zu Opfern des Holocaust. Man konnte dort die Geschichte der jeweiligen Person lesen. Dann ging es mit einem Aufzug ins 4. Obergeschoss. Dort angekommen wurde die Deutsche Geschichte von 1918 bis 1945 ausführlich und sehr interessant erklärt. Das Museum bietet viele Filme, originale Gegenstände und Modelle. 
Wir haben in diesem Museum tatsächlich 4 Stunden verbracht, weil es wirklich gut war. 
National Holocaust Museum





Unser Fazit: Super Museum, muss man mal gesehen haben, aber unsere Geschichtslehrer haben gute Arbeit geleistet, denn das Meisten wussten wir bereits. Vielen Dank Herr S. :D 

Nach diesen 4 Stunden im Museum waren wir ziemlich hungrig und sind zu Shake Shack Burger essen gegangen.  Abends haben wir uns dann das Monument noch mal im dunkeln angeschaut und haben es uns dann mit Chips und Netflix bequem gemacht. 



Und dann war auch schon Montag. Unser letzter Tag. Morgens haben wir unsere Koffer gepackt, alles aufgeräumt, Schlüssel abgegeben und uns auf den Weg zum Newseum gemacht. Das Newseum ist ein Museum das sich rund um das Thema Journalismus dreht. Angefangen hat es mit einer Ausstellung über die Berliner Mauer. Tatsächlich hatten sie auch Mauer Stücke und einen Wachturm aus Berlin vor Ort. Danach ging es für uns in ein 4D Kino, welches meiner Meinung nach sehr gut gemacht war. Nach einer super interessanten FBI Ausstellung ging es zu der Geschichte der Medien, zu speziellen Ereignissen wie z.B. 9/11, zu einer New Media Gallery mit interaktiven Spielen und am Ende konnte man selber moderieren. Alles in allem haben sich die 13$ gelohnt ! 


Die größten Teile der Mauer außerhalb Deutschland 
Titelseiten weltweit nach den Anschlägen vom 11. September
New Media Gallery :D
Für mich eine sehr erschreckende Weltkarte. Sie zeigt, in welchen Ländern Pressefreiheit herrscht und in welchen nicht !

Danach hatten wir alle Touristen Attraktionen und Museen abgehakt und sind shoppen gegangen. Das kann man am besten in Georgetown. Zunächst sind wir zum berühmten Georgetown Cupcake Store gegangen und haben uns gestärkt. Ich habe mir einen Schal, Handschuhe, Strumpfhosen und Socken gekauft - ich muss mich so langsam wirklich auf den Winter vorbereiten :D 


Welcome to Georgetown :)
Ein Traum und ...
...und ein gutes Mittagessen :D
Für uns ging es dann zurück an den Bahnhof. Apropos Bahnhof - Die Bahn und Bus Verbindungen sind sehr gut in Washington, besonders gefallen hat uns, dass man am ersten Tag eine Karte kaufen konnte, auf die man Guthaben laden konnte und überall egal ob Bus oder Bahn nutzen konnte. 
Am Bahnhof haben wir noch eine Kleinigkeit zu Abend gegessen und uns dann auf den Heimweg gemacht. Ich war froh und sehr müde als ich um 11pm endlich in meinem Bett lag. 
Ich kann jedem empfehlen einmal nach Washington zu gehen. Man kann viel über die Geschichte der USA aber auch der ganzen Welt in dieser Stadt lernen.

xo Victoria 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen